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Jahreshauptversammlung 1958

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Gruppe 1982


Unsere Geschichte

Der Ursprung unseres Bläserkorps liegt im Forstamt Gerlachsheim. Dort trafen sich jeden Mittwoch von 1948 an Förster zum sogenannten Amtstag. Im Anschluss daran wurden im Garten des Forstamtes Jagdsignale geblasen.

Zu den Wegbereitern zählen die Forstleute Albert Beil, Helmut Hagel, Werner Honeck, Wilhelm Volkert, Josef Bamberger, Josef Geiger und Kurt Haas. In den Jahren 1950/51 wurden sukzessiv Nichtforstleute im Jagdhornblasen ausgebildet. Dies waren Erhard Stößer, Manfred Henn und Erwin Honikel. Bereits Ende 1951 schlossen sich die Jagdhornbläser dem Kreisjagdverein Tauberbischofsheim an. Kreisjägermeister zu dieser Zeit war Eduard Mahler. Im folgenden Herbst, am 28.10.1952, wurden die Jagdhornbläser zum ersten Mal in der Chronik des Kreisjagdvereins erwähnt. Den ersten öffentlichen Auftritt bei einer Hauptversammlung des Kreisjagdvereins leitete als Dirigent Erhard Stößer. Um die Belange der Bläser kümmerte sich zu dieser Zeit Forstmeister Helmut Hagel.

In den folgenden Jahren wurde eifrig geprobt; die öffentlichen Auftritte häuften sich und es konnten neue Bläser gewonnen werden. So stellte sich im Jahre 1966 zum ersten Mal die Frage nach einheitlicher Kleidung. Dies wurde im Verlauf einer Vorstandssitzung angesprochen, führte aber zu keinem nennenswerten Ergebnis. Vier Jahre später, am 2. Februar 1970, stellte sich Siegmar Wenz, der bereits 1967 das Amt des Obmanns von Forstmeister Helmut Hagel übernahm, bei einer Vorstandssitzung des Kreisjagdvereins im neuen Bläseranzug vor. Ebenso wie Helmut Hagel im Jahre 1967 übergab im gleichen Jahr auch Erhard Stößer seine Funktion als Dirigent. Oswald Eisenhauer hieß der neue musikalische Leiter für die Fürst-Pless-Hörner, der im Jahre 1971 diese Funktion an Bernhard Kaufmann abgab. Aus beruflichen Gründen konnte Bernhard Kaufmann die Gruppe nur ein Jahr leiten, sodass 1972 ein neuer Dirigent an die Spitze rutschte. Dies war unser, bis heute noch aktiver, Alfred Wegert.

Um nicht nur Vortragsstücke mit dem Fürst-Pless-Horn darbieten zu können, wurde ebenfalls 1972 eine, aus anfangs sieben Bläsern bestehende Parforcehorn Gruppe zusammengestellt. Die musikalische Leitung dieser Gruppe übernahm Anton Geißler. Es folgten zahlreiche Auftritte der Parforcehorn-Gruppe. Einer der ersten, in der Chronik des Kreisjagdvereins erwähnten Hubertusmessen, fand 1977 in St. Bonifatius in Tauberbischofsheim statt. Vier Jahre später, im September 1981, fand die erste Hubertusmesse in St. Agatha / Aschaffenburg statt. Bis heute fahren wir jedes Jahr nach Aschaffenburg, um dort die Hubertusmesse mitzugestalten.

Im Jahre 1988 übernahm Alfred Wegert - ergänzend zur Fürst-Pless-Horn Gruppe - auch die musikalische Leitung der Parforcehörner. Um das Erscheinungsbild der Bläsergruppe zu verändern und einheitlich zu gestalten, wurde im April 1993 neue Anzüge angeschafft.Im Jahre 1994 trat Siegmar Wenz von seinem Amt als Obmann der Jagdhornbläser zurück. Er wurde zum Ehrenobmann des Bläserkorps ernannt. Seine Nachfolge trat Edgar Schwab - bis dahin stellvertretende Obmann - an. Edgar Schwab fungierte gleichermaßen als "Hüter unserer kleinen Handkasse". Nach seiner sechsjähriger Amtszeit übernahm Torsten Hahn - bis dahin ebenfalls Stellvertreter - die Gruppe. Als Stellvertreter fungiert derzeit Matthias Schnupp.

Für uns Bläser interessante wie auch eindrucksvolle Auftritte der Vergangenheit waren:

  • Der Empfang des Bundespräsidenten Herzog in Stuttgart.
  • Das große Jagdmusikkonzert auf der Thingstätte in Heidelberg.
  • Diverse Bläsertreffen und Wettbewerbe.
  • Die gemeinsamen Veranstaltungen der drei Kreisvereine des Main-Tauber-Kreises
    wie z.B. der "Tag des Jägers" in Bad Mergentheim und Unterschüpf.
 



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